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Ätna Update (01.10. - 22.10.2021)

Dampfender Ätna

Aktuelle Informationen über die Tätigkeit des Vulkans


In Abhängigkeit von der Aktivität des Ätna, berichte ich hier in mehr oder weniger großer Regelmäßigkeit über die neuesten Ereignisse an diesem prächtigen Vulkan. Diese Informationen stelle ich aus diversen Quellen, wie Institute bzw. Organisationen, Websites von Vulkanologen und eigenen Beobachtungen (meist über Webcams) zusammen. Die verwendeten Quellen werden jeweils am Ende einer Nachricht genannt. Alle Uhrzeiten sind in Ortszeit (MEZ bzw. MESZ). Für die Vollständigkeit und Richtigkeit meiner Updates kann ich leider keine Gewähr geben. Ich versuche jedoch immer so gründlich wie möglich zu arbeiten.
Planen Sie eine Reise zum Ätna? Dann beachten Sie unbedingt meine Seite mit den Reise- und Warnhinweisen. Hier gibt es viele Tipps und nützliche Links zum Thema Buchung, Anreise, Unterkunft und insbesondere zum Wandern auf dem Ätna, aber auch wichtige Informationen über die Gefahren.
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22. Oktober 2021

Seit zwei Tagen kommt es am Südostkraterkomplex des Ätna zu strombolianischen Explosionen mit steigender Intensität. Heute Abend hat auch der Tremor weiter zugenommen und somit scheint ein neuer Paroxysmus unmittelbar bevor zu stehen.

In der vergangenen Woche zeigte sich an der Bocca Nuova kräftige und häufig pulsartig verstärkte Gasemission. Am Nordostkrater kam es zu pulsartiger Gasemission. Am Südostkraterkomplex wurde zunächst nur aus dem Gipfelbereich des Neuen Südostkraters anhaltend Gas emittiert. Während der Nacht auf den 20. Oktober waren dann sporadische und sehr schwache strombolianische Explosionen innerhalb des zentralen Kraters des Südostkraterkomplexes erkennbar. Während des Tages zeigten sich dort dann wiederholt pilzförmige Emissionen von grauer Asche. Ab den frühen Morgenstunden des 21. Oktobers waren dann schon etwas kräftigere strombolianische Explosionen erkennbar, die auch etwas häufiger als am Vortag auftraten. Während der Vormittagsstunden des 21. Oktober waren erneut einige kleinere Ascheemissionen erkennbar. Nach Einbruch der Dunkelheit zeigten sich dann regelmäßig strombolianische Explosionen. Diese schleuderten gelegentlich glühendes pyroklastisches Material in die unmittelbare Umgebung des Schlots. Auch während der vergangenen Nacht dauerte diese Aktivität an. Nach Tagesanbruch waren einige leichte Ascheemissionen erkennbar, doch dann zogen schnell dichte Wolken auf, die sich bis zum Abend hielten und sämtliche Beobachtungen verhinderten. Am Abend begann dann der Tremor schneller zu steigen und ab ca. 21:00 Uhr wurden die immer noch dichten Wolken häufig rötlich illuminiert.

Die Infraschallaktivität war zwischen dem 11.10. und 17.10. weiterhin niedrig. Quelle der Aktivität war nach wie vor die Bocca Nuova [1].

Die Auswertung der Daten der GPS-Stationen zeigte für den Zeitraum vom 11.10. bis 17.10. keine Veränderungen gegenüber den Daten der Vorwoche [1].
Die Daten der Stationen des klinometrischen Netzwerks zeigten im Zeitraum vom 11.10. bis 17.10. keine Veränderungen [1].

Im Zeitraum vom 11.10. bis 17.10. bewegten sich die Schwefeldioxidemissionen der Gipfelkrater weiterhin auf durchschnittlichem Niveau und waren gegenüber der Vorwoche unverändert. Die Emissionsraten für Chlorwasserstoff stiegen im gleichen Zeitraum an und bewegten sich auf mittelniedrigem Niveau. Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) schwankten vom 11.10. bis 17.10. zwischen mittlerem und hohem Niveau [1].

Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der vergangenen Woche nur gelegentlich schwache langperiodische Signale bzw. einzelne Explosionssignale.
Der Tremor bewegte sich am 16. Oktober noch an der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau. Danach ging er wieder etwas zurück, stieg aber während den nächsten Tagen allmählich an. Am 21. Oktober erreichte er dann knapp mittleres Niveau. Seit dem heutigen Abend ist er weiter am Steigen und strebt in Richtung hohes Niveau [2].

Auch in der vergangenen Woche war die seismische Aktivität sehr gering und es kam lediglich zu einigen Beben unterhalb einer Magnitude von 1.5 [3].

Meine Interpretation der Daten und Spekulationen über die weitere Entwicklung:
Nach dem heute Abend die strombolianische Aktivität weiter zugenommen hat und der Tremor schneller am Steigen ist, scheint sich nun der erwartete Paroxysmus am Südostkraterkomplex aufzubauen. Der letzte Paroxysmus ist nun schon etwas mehr als vier Wochen her. Zuvor hatten sich die paroxysmalen Phasen alle drei Wochen ereignet. Somit scheint im Moment nicht viel frisches und gasreiches Magma unter dem Berg aufzusteigen und der Abstand zwischen diesen Ereignissen könnte sich in Zukunft weiter vergrößern bzw. könnten die Paroxysmen auch ganz ausbleiben. Natürlich kann auch jederzeit wieder frisches Magma eintreffen und sich die Situation dadurch wieder deutlich verändern. Dies lässt sich jedoch schwer vorhersagen.

  1. INGV-Sezione di Catania. 2021. Etna - Bollettino settimanale, 11/10/2021 - 17/10/2021
  2. INGV-Sezione di Catania. 2021. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2021.

15. Oktober 2021

Seit ein paar Tagen ist am Ätna der Tremor etwas erhöht, aber zu einem neuen Paroxysmus ist es bisher nicht gekommen. Die seismische Aktivität blieb sehr niedrig und an den Gipfelkratern kam es lediglich zu den normalen Gasemissionen.

In der letzten Woche behinderten Wolken und Neuschnee die Beobachtung der Gipfelregion mittels Webcams. Während den wolkenfreien Stunden war kräftige und anhaltende Gasemission aus der Bocca Nuova erkennbar. Aus der Voragine sah ich nur wenig Gas emporsteigen. Am Nordostkrater wurde zeitweise pulsartig Gas emittiert.
Am Südostkraterkomplex setzten Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters anhaltend Gas frei. Diese Emissionen wirkten dort kräftiger als in der Vorwoche, was aber auch an der höheren Luftfeuchtigkeit gelegen haben könnte.

Die Infraschallaktivität war zwischen dem 04.10. und 10.10. niedrig. Quelle der Aktivität war die Bocca Nuova [1].

Die Auswertung der Daten der GPS-Stationen zeigte für den Zeitraum vom 04.10. bis 10.10. keine Veränderungen gegenüber den Daten der Vorwoche [1].
Die Daten der Stationen des klinometrischen Netzwerks zeigten im Zeitraum vom 04.10. bis 10.10. keine Veränderungen [1].

Im Zeitraum vom 04.10. bis 10.10. bewegten sich die Schwefeldioxidemissionen der Gipfelkrater weiterhin auf durchschnittlichem Niveau und waren gegenüber der Vorwoche unverändert. Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) stiegen im gleichen Zeitraum zunächst an und erreichten am 7. Oktober ein Maximum. An den nachfolgenden Tagen gingen sie wieder in Richtung mittleres Niveau zurück [1].

Auf den Online-Seismogrammen der Station ECNE waren in der vergangenen Woche zunächst nur sporadisch langperiodische Signale zu sehen, die eine niedrige Intensität zeigten. Seit dem 14. Oktober hat ihre Anzahl etwas zugenommen.
Der Tremor bewegte sich in der vergangenen Woche bis zum 12. Oktober noch auf niedrigem Niveau und begann anschließend langsam zu steigen. Seit dem 13. Oktober bewegt er sich auf der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau [2].

Die seismische Aktivität war in der letzten Woche sehr gering mit Beben unterhalb einer Magnitude von 1.5 [3].

Meine Interpretation der Daten und Spekulationen über die weitere Entwicklung:
Seit dem letzten Paroxysmus am Südostkraterkomplex sind nun über drei Wochen vergangen. Der Tremor ist inzwischen etwas gestiegen und somit nimmt die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Paroxysmus innerhalb der nächsten Tage zu.
Natürlich ist es auch möglich, dass sich nicht mehr genügend Druck unter der Magmasäule aufbauen kann und die Paroxysmus-Serie zu Ende geht. Das halte ich im Moment aber für eher unwahrscheinlich.

  1. INGV-Sezione di Catania. 2021. Etna - Bollettino settimanale, 04/10/2021 - 10/10/2021
  2. INGV-Sezione di Catania. 2021. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2021.

08. Oktober 2021

Auch in der letzten Woche blieb der Ätna sehr ruhig und zeigte lediglich die üblichen Gasemissionen der Gipfelkrater. Tremor und seismische Aktivität blieben niedrig.

Wolken mit erstem Schnee behinderten in der vergangenen Woche vorübergehend die Beobachtungen der Gipfelregion mittels Webcams. Während den wolkenfreien Stunden zeigte sich an der Bocca Nuova die kräftigste Gasemission. Am Nordostkrater wurde zeitweise pulsartig Gas emittiert. Am Südostkraterkomplex setzten Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters zeitweise Gas frei.

Hier noch nachträglich ein paar Daten zum Paroxysmus des Südostkraterkomplexes vom 21. September des INGV:
Der Lavastrom hatte ein Volumen von 700.000 m3. Seine maximale Länge betrug 1,9 Km. Die am weitesten fortgeschrittene Front stoppte auf 2720 m Höhe südwestlich des Monte Frumento Supino [1].

Bei einem Besuch der Gipfelkrater durch INGV-Personal am 30. September, bei dem auch eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz kam, wurden folgende Beobachtungen gemacht:
An den Gipfelkratern kommt es zu intensiver Gasemission, die die visuelle Beobachtung behindert. Mittels Wärmebildkamera ist keine thermische Anomalie in der Bocca Nuova zu erkennen. Dagegen zeigen sich sehr heiße Bereiche an der Nordwestflanke des Südostkraters im Gebiet der eruptiven Spalte nahe des Kraterrands. Diese werden vermutlich durch Fumarolen verursacht [1].

Die Infraschallaktivität war zwischen dem 27.09. und 03.10. etwas höher als in der Vorwoche und lag auf niedrigem bis mittelniedrigem Niveau. Quelle der Aktivität war ausschließlich die Bocca Nuova [1].

Die Auswertung der Daten der GPS-Stationen zeigte für den Zeitraum vom 27.09. bis 03.10. keine Veränderungen gegenüber den Daten der Vorwoche [1].
Die Daten der Stationen des klinometrischen Netzwerks zeigten im Zeitraum vom 27.09. bis 03.10. keine nennenswerten Veränderungen [1].

Im Zeitraum vom 27.09. bis 03.10. bewegten sich die Schwefeldioxidemissionen der Gipfelkrater auf durchschnittlichem Niveau und waren gegenüber der Vorwoche unverändert. Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) gingen im gleichen Zeitraum deutlich zurück und fielen auf mittelniedriges Niveau. Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die am 21. September bestimmt wurde, ergab mit 0.60 einen etwas niedrigeren Messwert, als bei der letzten Untersuchung [1].

Auf den Online-Seismogrammen der Station ECNE zeigten sich in der vergangenen Woche sporadisch schwache langperiodische Signale.
Der Tremor bewegte sich in der vergangenen Woche weiterhin auf niedrigem Niveau und unterlag insgesamt einem leicht fallenden Trend [2].

Am 02.10. kam es östlich von Ragalna (Südflanke) zu einem Beben der Stärke 1.9. Am 07.10. wurde südöstlich von Randazzo (Nordflanke) ein Beben der Stärke 1.8 gemessen [3].

Meine Interpretation der Daten und Spekulationen über die weitere Entwicklung:
Zwar zeigen die Daten im Moment keine Vorzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden neuen Paroxysmus, aber dieser kann sich trotzdem relativ plötzlich entwickeln, wie man bei der letzten paroxysmalen Phase des Südostkraterkomplexes gesehen hat. Da diese Eruption inzwischen 17 Tage zurück liegt und der Rhythmus zwischen den Paroxysmen zurzeit ca. drei Wochen beträgt, wäre der nächste Paroxysmus rein rechnerisch in vier Tagen fällig. Jedoch halten sich Vulkane selten an solche Gesetzmäßigkeiten und so ein Intervall kann plötzlich kürzer oder länger werden. Die Wahrscheinlichkeit für einen neuen Paroxysmus innerhalb der nächsten 14 Tage halte ich aber für relativ hoch.

  1. INGV-Sezione di Catania. 2021. Etna - Bollettino settimanale, 27/09/2021 - 03/10/2021
  2. INGV-Sezione di Catania. 2021. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2021.

01. Oktober 2021

Während der letzten Woche blieb der Ätna sehr ruhig. Der Tremor hielt sich auf niedrigem Niveau und die seismische Aktivität war sehr gering.

In der vergangenen Woche waren die Gasemissionen der Gipfelkrater an der Bocca Nuova am stärksten. Häufig war die anhaltende Gasemission dort pulsartig verstärkt und gelegentlich von geringen Mengen bräunlicher Asche durchsetzt. Am Nordostkrater kam es zeitweise zu pulsartiger Gasfreisetzung. An der Voragine nahmen die Gasemissionen seit dem 30. September wieder etwas zu, nachdem sie sich in der letzten Woche nach dem Ende der paroxysmalen Phase des Südostkraterkomplexes abgeschwächt hatten. Der Südostkraterkomplex setzte in der letzten Woche aus Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters anhaltend etwas Gas frei. Auch aus dem zentralen Krater bzw. der Bresche stieg etwas Gas auf.

Das INGV hat Analysenergebnisse der Lava, die während den letzten paroxysmalen Phasen des Südostkraterkomplexes emittiert wurde, veröffentlicht. Dabei zeigte sich, dass das Material, das bei dem Paroxysmus vom 09. August emittiert wurde mit einem CaO/Al2O3-Verhältnis von 0.55 und einem FeOtot/MgO-Verhältnis von 2.80 primitiver war, als das Material vom Juli. Bei dem Paroxysmus vom 29. August war die Lava dann mit einem CaO/Al2O3-Verhältnis von 0.59 noch primitiver. Der Paroxysmus vom 21. September brachte dann Material hervor, das eine ganz ähnliche Zusammensetzung wie die Lava vom 29. August hatte.
Diese Daten lassen laut INGV vermuten, dass das Magma-Reservoir unter dem Südostkrater ab Ende Juli mit einem Schub frischen Magmas befüllt wurde. Im September kam offenbar weiterhin frisches Magma hinzu, allerdings gingen die Mengen zurück, was zu einer Stabilisierung der Zusammensetzung führte [1].

Die Infraschallaktivität war zwischen dem 20.09. und 26.09. niedrig und nur während der paroxysmalen Phase des Südostkraterkomplexes am 21.09. erhöht. Quelle der Aktivität war die Bocca Nuova [1].

Die Auswertung der Daten der GPS-Stationen zeigte für den Zeitraum vom 20.09. bis 26.09. keine Veränderungen gegenüber den Daten der Vorwoche [1].
Die Daten der Stationen des klinometrischen Netzwerks zeigten während dem Paroxysmus vom 21. September Veränderungen bei den Neigungsdaten. Die größte Abweichung wurde mit 3 Mikroradiant an der Station ECP (Cratere del Piano) gemessen [1].

Im Zeitraum vom 20.09. bis 26.09. blieben die Schwefeldioxidemissionen der Gipfelkrater gegenüber der Vorwoche unverändert und bewegten sich auf durchschnittlichem Niveau. Nur während der paroxysmalen Phase wurde eine Emissionsrate von über 5000 Tonnen SO2 pro Tag gemessen. Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) gingen zwischen dem 20.09. und 26.09. deutlich zurück [1].

Auf den Online-Seismogrammen der Station ECNE waren in der vergangenen Woche sporadisch schwache langperiodische Signale erkennbar.
Der Tremor bewegte sich in der vergangenen Woche auf niedrigem Niveau [2].

Am 25.09. kam es südwestlich von Zafferana zu einem Beben der Stärke 1.5 [3].

Meine Interpretation der Daten und Spekulationen über die weitere Entwicklung:
Die Analysen der im August und September eruptierten Lava sind interessant, denn sie zeigen, dass zwar frisches Magma aufgestiegen ist, dies jedoch nicht reichte eine höhere Frequenz an paroxysmalen Phasen zu generieren. Im Juli traten die Paroxysmen im Abstand von nur 2 bis 7 Tagen auf. Im Augst und September waren die Abstände mit bis zu drei Wochen dagegen viel größer. Die Anwesenheit von frischem Magma alleine, das ja gasreicher als das Magma ist, das schon länger unter dem Berg gespeichert war, ist scheinbar nicht der einzige Grund für eine hohe Frequenz von paroxysmalen Phasen.
Hier spielen noch andere Mechanismen eine Rolle. Vielleicht wirkt sich dabei auch die zunehmende Masse und Höhe des Südostkraterkomplexes aus, denn sie spielt ja dem Druck in der Magmakammer entgegen und dieser muss somit zunehmend größer werden. Sollte nun kein weiteres frisches Magma mehr nachkommen, dann kann es sein, dass der Abstand zwischen den paroxysmalen Phasen noch größer wird.
In der vergangenen Woche war der Berg sehr ruhig und es gab keine Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Paroxysmus.

  1. INGV-Sezione di Catania. 2021. Etna - Bollettino settimanale, 20/09/2021 - 26/09/2021
  2. INGV-Sezione di Catania. 2021. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2021.

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