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Ätna Update (04.01. - 18.01.2019)

Dampfender Ätna

Aktuelle Informationen über die Tätigkeit des Vulkans


In Abhängigkeit von der Aktivität des Ätna, berichte ich hier in mehr oder weniger großer Regelmäßigkeit über die neuesten Ereignisse an diesem prächtigen Vulkan. Diese Informationen stelle ich aus diversen Quellen, wie Institute bzw. Organisationen, Websites von Vulkanologen und eigenen Beobachtungen (meist über Webcams) zusammen. Die verwendeten Quellen werden jeweils am Ende einer Nachricht genannt. Alle Uhrzeiten sind in Ortszeit (MEZ bzw. MESZ). Für die Vollständigkeit und Richtigkeit meiner Updates kann ich leider keine Gewähr geben. Ich versuche jedoch immer so gründlich wie möglich zu arbeiten.
Planen Sie eine Reise zum Ätna? Dann beachten Sie unbedingt meine Seite mit den Reise- und Warnhinweisen. Hier gibt es viele Tipps und nützliche Links zum Thema Buchung, Anreise, Unterkunft und insbesondere zum Wandern auf dem Ätna, aber auch wichtige Informationen über die Gefahren.
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18. Januar 2019

In der letzten Woche verhielt sich der Ätna relativ ruhig. Es kam zu gelegentlichen Ascheemissionen aus dem Nordostkrater und es wurde schwacher Glutschein über der Voragine beobachtet. Der Tremor ging weiter zurück und auch die seismische Aktivität schwächte sich ab.

Während der letzten Woche kam es an der Bocca Nuova zu kräftiger pulsartiger Gasentwicklung. Am Nordostkrater zeigte sich ebenfalls starke Emission von Gas bzw. weißem Dampf. Gelegentlich mischte sich auch etwas graue Asche unter die Gaswolken. Am Südostkraterkomplex wurde im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters anhaltend weißer Dampf emittiert. Auch der oberste Schlot der eruptiven Spalte vom 24. Dezember, der sich an der südostlichen Basis des Neuen Südostkraters befindet, setzte etwas weißen Dampf frei.

Wie das INGV berichtet konnte in der Zeit vom 07.01.-13.01.2019 mittels lichtempfindlicher Kameras Glutschein über der Voragine beobachtet werden. Ob sich die strombolianische Aktivität in der Bocca Nuova unterdessen fortgesetzt hat, konnte nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Am Nordostkrater dauerte die strombolianische Aktivität dagegen an [1].

Im Zeitraum vom 07.01. bis 13.01. gingen die Schwefeldioxidemissionen der Gipfelkrater gegenüber der Vorwoche zurück, bewegten sich jedoch weiterhin auf sehr hohem Niveau. Die Messwerte lagen oberhalb von 5.000 Tonnen Schwefeldioxid pro Tag. Die Spitzenemissionsraten erreichten bis zu 15.000 Tonnen SO2 pro Tag. Im gleichen Zeitraum hielten sich die Chlorwasserstoffemissionen der Gipfelkrater auf mittlerem Niveau. Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) blieben vom 07.01. bis 13.01. nahezu unverändert und bewegten sich auf sehr niedrigem Niveau.
Bei der jüngsten Messung zur Freisetzung von Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die am 02. Januar durchgeführt wurde, zeigten sich etwas niedrigere Werte als bei der vorhergehenden Messung [1].

Im Zeitraum vom 07.01. bis 13.01. konnten leider keine verlässlichen Daten der Infraschallaktivität gemessen werden [1].

Die Online-Seismogramme der Station ECNE (Nordostkrater) stehen leider erst wieder seit dem 16. Januar zur Verfügung. An diesem Tag zeigte sich alle zwei bis drei Minuten kleine Explosionssignale. Diese wurden ab dem 17.01. wieder seltener, dafür zeigten sich vermehrt langperiodische Signale.
Der Tremor unterlag in der letzten Woche einem leicht fallenden Trend. Dieser beschleunigte sich am 15. Januar und der Tremor erreichte niedriges Niveau. Am 16. Januar nahm der Tremor sprunghaft zu, erreichte kurzfristig hohes Niveau, ging dann aber schnell wieder kräftig zurück. Seit dem bewegt er sich auf niedrigem bis mittlerem Niveau [2].

Am 12.01. kam es im Gebiet westlich des Rifugio Sapienza (Südflanke) zu mehreren leichten Beben die Magnituden von bis zu 1.7 erreichten. Am 12.01. wurde am Monte Arcimis (Südostflanke) ein Beben der Stärke 1.6 verzeichnet. Am 12.01. wurde bei Biancavilla (Südflanke) ein Beben der Stärke 2.1 gemessen. An diesem Tag wurden außerdem westlich von Pietrafucile (Ostflanke), sowie bei Santa Venerina (Ostflanke) jeweils Beben mit einer Magnitude von 1.5 verzeichnet. Vom 12.01. bis 14.01. ereignete sich im Gebiet des Monte Minardo (Westflanke) eine Erdbebenserie. Das stärkste dieser Beben hatte eine Magnitude von 2.4 Die Hyperzentren der Beben lagen in ca. 3 - 4 Km Tiefe. Am 13.01. wurde am Monte Frumento Supino (Südflanke) ein Beben der Stärke 1.5 registriert. Am 14.01. kam es östlich des Monte Arcimis zu einem Beben der Stärke 1.6. Am 14.01. wurde am Monte Centenari (Ostflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 1.7 gemessen. Am 14.01. kam es bei Fleri (Südostflanke) zu einem Beben mit einer Magnitude von 2.1. Am 17.01. wurden bei Ragalna (Südflanke) zwei Beben verzeichnet die Magnituden von 2.0 und 2.3 erreichten [3].

  1. INGV-Sezione di Catania. 2019. Bollettino settimanale sul monitoraggio vulcanico, geochimico e sismico del vulcano Etna, 07/01/2019 - 13/01/2019
  2. INGV-Sezione di Catania. 2019. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV Catania. Gruppo Analisi Dati Sismici. 2019. Catalogo dei terremoti della Sicilia Orientale - Calabria Meridionale (1999-2019)


11. Januar 2019

In der letzten Woche dauerte die deutlich erhöhte seismische Aktivität am Ätna an und es kam zu häufigen Ascheemissionen aus dem Nordostkrater. Es wurde auch von einem Fortbestehen der strombolianischen Aktivität in Bocca Nuova und Nordostkrater berichtet. Der Tremor ging etwas zurück.

Sehr schlechtes Wetter mit viel Neuschnee behinderte in der vergangenen Woche nahezu ständig die Beobachtung der Gipfelregion des Ätna mittels Webcams. Lediglich über die Milo-Webcam des INGV konnte ich zeitweise einen Teil der Gipfelkrater beobachten. Dabei zeigte sich am Nordostkrater kräftige pulsartige Gasemission. Am Neuen Südostkraterkegel konnte ich dagegen nur wenig Gasfreisetzung sehen. Am 06. Januar mischte sich unter die Gaswolken des Nordostkraters etwas graue Asche. Auch heute kam es dort immer wieder zu Emissionen von grauer Asche.

Wie das INGV berichtet dauerte die strombolianische Aktivität in der Bocca Nuova und im Nordostkrater über den Jahreswechsel und in den ersten Tagen des Januars weiterhin an [1].

Im Zeitraum vom 31.12. bis 06.01. stiegen die Schwefeldioxidemissionen der Gipfelkrater gegenüber der Vorwoche an und bewegten sich weiterhin auf sehr hohem Niveau. Die Messwerte lagen oberhalb von 5.000 Tonnen Schwefeldioxid pro Tag. Die Spitzenemissionsraten erreichten bis zu 20.000 Tonnen SO2 pro Tag. Im gleichen Zeitraum gingen die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) weiter zurück und bewegten sich auf sehr niedrigem Niveau [1].

Vom 31.12. bis 06.01. ging die Infraschallaktivität im Gipfelkraterbereich zurück, allerdings waren die Messungen durch starken Wind beeinträchtigt. Quelle der Infraschallaktivität war die Bocca Nuova [1].

Leider waren die Online-Seismogramme der Station ECNE (Nordostkrater) in der letzten Woche nicht verfügbar. Der Tremor schwankte in der letzten Woche zwischen mittlerem und hohem Niveau und ging insgesamt etwas zurück [2].

Am 03.01. ereignete sich nördlich von Ragalna (Südflanke) eine kleine Erdbebenserie. Die stärksten Beben erreichten dabei Magnituden zwischen 2.5 und 3.0. Zwischen dem 03.01. und dem 07.01. kam es im Raum Contrada Feliciosa (Südwestflanke) immer wieder zu Erdbeben. Sie erreichten Magnituden von bis zu 3.5. Vom 04.01. bis 10.01. dauerte die Erdbebenserie im Raum La Montagnola - Case del Vescovo (Süd-/Südostflanke) weiter an. Die stärksten Beben hatten Magnituden von bis zu 1.7. Am 04.01. wurde nördlich des Monte Denza (Südflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 1.5 verzeichnet. Am 04.01. kam es nordöstlich von Adranao (Südwestflanke) zu einem Beben der Stärke 1.7. Am 05.01. wurde am Monte Grosso (Süd-/Südostflanke) ein Beben der Stärke 1.7 gemessen. Am 05.01. wurde bei Paternò (Südflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 2.5 gemessen. Am gleichen Tag kam es nordöstlich von Santa Maria di Licodia (Süd-/Südwestflanke) zu mehreren Beben, wobei das Stärkste eine Magnitude von 2.8 hatte. Am 06.01. wurde am Monte Palestra (Südwestflanke) ein Beben der Stärke 2.0 gemessen. Am gleichen Tag kam es südwestlich des Monte Parmentelli (Südwestflanke) zu mehreren Beben die Stärken zwischen 1.7 und 2.2 hatten. Am 06.01. wurde östlich des Monte Intraleo (West-/Südwestflanke) ein Beben der Stärke 1.5 verzeichnet. An diesem Tag kam es südlich von Ragalna zu einem Beben der Stärke 2.2. An diesem Tag wurde außerdem südwestlich von Zafferana (Ostflanke) ein Beben der Stärke 1.6 gemessen. Am 07.01. wurde am Monte S. Leo (Südflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 2.9 verzeichnet. Am 07.01. kam es östlich von Santa Venerina (Ostflanke) zu einem Beben der Stärke 1.7. Am 08.01. wurde östlich des Monte Intraleo (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 1.6 gemessen. Am 08.01. ereignete sich im Raum Monte Fontane - Monte Scorsone (Ostflanke) eine Erdbebenserie. Die stärksten Beben erreichten Magnituden von 2.2 und 2.4. Am 08.01. wurden nordöstlich von Adrano mehrere Erdbeben verzeichnet die Magnituden bis zu 2.0 hatten. An diesem Tag kam es an der Pernicana Verwerfung im Gebiet nordwestlich I Due Monti (Nordostflanke) zu einem Beben der Stärke 4.1. Es ereignete sich in sehr geringer Tiefe. Am 09.01. wurde am Monte Parmentelli (Südflanke) ein Beben der Stärke 1.5 gemessen. An diesem Tag kam es nordöstlich von Adrano zu einem Beben mit einer Magnitude von 1.6 und westlich von Contrada Feliciosa zu einigen Beben die Stärken von bis zu 1.8 hatten. Am 09.01. wurden außerdem südlich des Monte Minardo (Westflanke) mehrere Beben registriert die Magnituden von bis zu 1.8 erreichten. An diesem Tag wurden auch bei Santa Venerina (Ostflanke) mehrere Beben verzeichnet. Diese hatten Magnituden von bis zu 1.9. Am 09.01. kam es nordwestlich des Monte Intraleo zu einem Beben der Stärke 1.5 und westlich des Monte Denza zu einem Beben der Stärke 1.6. Am 10.01. ereignete sich westlich des Monte Palestra (Südwestflanke) ein Beben der Stärke 1.5. Am 10.01. kam es südöstlich des Monte Arcimis (Südostflanke) zu einem Beben der Stärke 1.8. Am 10.01. wurde außerdem südwestlich von Linguaglossa (Nordostflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 2.3 registriert. An diesem Tag kam es nordwestlich von Vena (Südostflanke) zu zwei Beben mit Magnituden von 2.2 bzw. 2.4. Am 10.01. wurde außerdem südwestlich des Monte S. Leo ein Beben der Stärke 1.5 gemessen [3].

  1. INGV-Sezione di Catania. 2018. Bollettino settimanale sul monitoraggio vulcanico, geochimico e sismico del vulcano Etna, 31/12/2018 - 06/01/2019
  2. INGV-Sezione di Catania. 2019. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV Catania. Gruppo Analisi Dati Sismici. 2019. Catalogo dei terremoti della Sicilia Orientale - Calabria Meridionale (1999-2019)


04. Januar 2019

Über den Jahreswechsel hat auch die Aktivität der Bocca Nuova deutlich abgenommen und der Ätna blieb ruhig. Der Tremor ging vorübergehend kräftig zurück, hat jedoch inzwischen wieder zugelegt. Die seismische Aktivität ging noch etwas zurück, blieb aber insgesamt erhöht.

Am 29. Dezember kam es aus dem nordwestlichen Abschnitt der Bocca Nuova nur noch zu vereinzelten Ascheemissionen. Signifikante thermische Anomalien konnte ich dort nicht mehr beobachten. Die Ascheemissionen schwächten sich an den nachfolgenden Tagen weiter ab und traten nur noch selten auf. Auch die Intensität der Gas- und Dampfemissionen nahm ab. Am östlichen Krater des Neuen Südostkraters (Puttusiddu) konnte ich mit Hilfe lichtstarker Webcams nur vereinzelt ganz leichten Glutschein erkennen. Am Nordostkrater wurde zeitweise pulsartig etwas Gas freigesetzt. An der eruptiven Spalte vom 24. Dezember traten an einigen Stellen noch Gas und Wasserdampf aus. Schlechtes Wetter mit Neuschnee verhindert seit dem 03. Januar jegliche Beobachtung.

Inzwischen wurden vom INGV Daten zur Bodendeformation veröffentlicht die mit Hilfe des Satelliten Sentinel-1 vor und nach der Flankeneruption vom 24. Dezember ermittelt wurden. Hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse:

Die Bestimmung der Bodendeformation erfolgte durch interferometrische Auswertung von SAR (Synthetic Aperture Radar) Aufnahmen, die mittels des Satelliten Sentinel-1 der ESA am 22.12.2018 und am 28.12.2018 erfolgten. Dabei zeigte sich, dass der intrusive Dike vom 24.12.2018 das Gelände im oberen Valle del Bove um max. 16 cm nach West und 20 cm nach Ost verschoben hat. Die Verwerfung Fiandaca-Pennisi (FPF) an der südöstlichen Basis des Ätna wurde um 20 cm verschoben. Die Verwerfung Pernicanca (PFS) an der Nordostflanke wurde um ca. 3 cm versetzt. Die Verwerfung Ragalna (RFS) an der Südwestflanke wurde um ca. 2 cm verschoben. Die Verwerfung Borello-Ognina (BOF) an der Südflanke wurde um ca. 2 cm versetzt. Während der Messung/Analyse waren die Verwerfungen Fiandaca-Pennisi, Pernicanca, und Ragalna immer noch aktiv [1].

Im Zeitraum vom 24.12. bis 30.12. stiegen die Schwefeldioxidemissionen der Gipfelkrater gegenüber der Vorwoche an und erreichten sehr hohes Niveau. Die Messwerte lagen oberhalb von 5.000 Tonnen Schwefeldioxid pro Tag. Im gleichen Zeitraum bewegten sich die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) auf sehr niedrigem Niveau. Bei der jüngsten Messung zur Freisetzung von Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die am 27. Dezember durchgeführt wurde, zeigte sich gegenüber der letzten Messung vom November ein leichter Rückgang. Die Messwerte hielten sich dennoch weiterhin auf erhöhtem Niveau [2].

Vom 24.12. bis 30.12. stieg die Infraschallaktivität im Gipfelkraterbereich kontinuierlich an. Die höchste Aktivität wurde am 25., 26. und 29. Dezember verzeichnet. Quelle der Infraschallaktivität war die Bocca Nuova [2].

Die Online-Seismogramme der Station ECNE (Nordostkrater) zeigten ab dem 29. Dezember sehr viele, teilweise kräftige langperiodische Signale. Diese wurden im Laufe der nächsten Tage etwas weniger und insbesondere schwächer. Ab dem 01. Januar zeigten sie sich nur noch ca. alle 30 bis 60 Minuten stärkere langperiodische Signale. An den nachfolgenden Tagen wurden sie noch seltener und schwächer, dafür nahm das durch erhöhten Tremor generierte ständige Rauschen wieder etwas zu. Der Tremor nahm bis zum 30. Dezember kontinuierlich ab und erreichte an diesem Tag kurzfristig niedriges Niveau. Bis zum 31. Dezember stieg er jedoch wieder an und schwankt seitdem auf mittlerem bis hohem Niveau [3].

Am 26.12. kam es im Raum Milo (Ostflanke) zu mehreren Erdbeben. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 2.9. Am 26.12. setzte sich auch die Erdbebenserie im Raum Case del Vescovo - La Montagnola (Süd-/Südostflanke), die am 24.12. gleichzeitig mit der Flankeneruption begonnen hatte, fort und daurte bis zum 03.01. an. Das stärkste Beben erreichte dabei eine Magnitude von 1.8. Zwischen dem 26.12. und dem 28.12. ereigneten sich südwestlich des Monte Parmentelli (Südwestflanke) einige Beben. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 2.3. Am 28.12. wurde am Monte Maletto (Nordwestflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 2.0 verzeichnet. Am gleichen Tag wurden nordöstlich von Adrano (Südwestflanke) zwei Beben registriert. Diese hatten Magnituden von 2.1 und 2.3. Am 30.12. wurden im Raum Fleri (Südostflanke) einige Beben registriert. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 2.3. Am 30.12. kam es im Gebiet des Monte Palestra (Südwestflanke) zu einer Erdbebenserie. Die Beben erreichten Magnituden von bis zu 3.3. An diesem Tag wurde westlich des Monte Frumento Supino (Südflanke) ein Beben der Stärke 1.7 verzeichnet. Am 31.12. wurden östlich von Contrada Feliciosa zwei Beben registriert. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 2.3. Am 31.12. kam es bei Sant'Alfio (Ostflanke) zu einem Beben mit einer Magnitude von 1.5. Am Monte Grosso (Süd-/Südostflanke) wurde am 31.12. ein Beben der Stärke 1.5 registriert. An diesem Tag wurden außerdem bei Fleri (Südostflanke) einige Beben verzeichnet die Magnituden von bis zu 1.8 aufwiesen. Am 01.01. wurde nordöstlich von Adrano ein Beben der Stärke 1.8 gemessen. Am gleichen Tag kam es bei Mangano (Ostflanke) zu einem Beben mit einer Magnitude von 1.6. Am 03.01. wurde bei Punta Lucia (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 1.6 gemessen. Am gleichen Tag kam es östlich von Biancavilla (Südflanke) zu einem Beben mit einer Magnitude von 1.7. Am 03.01. wurde außerdem im Bereich des Zentralkraters ein Beben der Stärke 1.6 verzeichnet. An diesem Tag kam es auch westlich von Pietrafucille (Ostflanke) zu einem Beben der Stärke 1.9. Am 03.01. begann im Raum nordwestlich von Ragalna (Südflanke) eine Erdbebenserie. Die Beben ereigneten sich in geringer Tiefe und hatten Magnituden von bis zu 3.0 [4]. Die zuletzt genannte Erdebenserie setzte sich heute mit Beben die Stärken von bis zu 3.5 erreichten fort [5].

  1. INGV Comunicazione. Analisi interferometrica dei dati Sentinel-1 Etna 22-28/12/18: relazione preliminare. 28.12.2018
  2. INGV-Sezione di Catania. 2018. Bollettino settimanale sul monitoraggio vulcanico, geochimico e sismico del vulcano Etna, 24/12/2018 - 30/12/2018
  3. INGV-Sezione di Catania. 2019. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  4. INGV-Sezione di Catania. 2019. Monitoraggio sismico e vulcanico. TERREMOTI RECENTI. Monitoraggio sismico delle aree vulcaniche della Sicilia orientale (Etna ed Isole Eolie)
  5. INGV CENTRO NATIONALE TERREMOTI. 2019


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