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Ätna Updates von Oliver Beck

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Die archivierten Ätna Updates seit September 2004.
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Aktuelle Nachrichten vom größten aktiven Vulkan Europas

In Abhängigkeit von der Aktivität des Ätna, berichte ich hier aktuell über die neuesten Ereignisse an diesem prächtigen Vulkan. Diese Informationen, kurz Updates genannt, stelle ich aus diversen Quellen, wie Institute bzw. Organisationen, Websites von Vulkanologen und eigenen Beobachtungen (meist über Webcams) zusammen. Ergänzt werden die Updates zum einen durch Fotos die mir von Augenzeugen wie z.B. Touristen zur Verfügung gestellt werden, zum anderen aber auch durch Webcam-Aufnahmen. Hinzu kommen natürlich noch eigene Fotos die ich bei meinen Besuchen des Bergs mache. Die verwendeten Quellen werden jeweils am Ende eines Updates genannt.
Ältere Updates werden archiviert. Mein umfangreiches Archiv erstreckt sich inzwischen bereits zurück bis zum Jahre 2004. Ergänzt werden die Updates durch ein Glossar in dem viele Fachbegriffe erklärt werden, aber auch zahlreiche weitere Fakten wie z.B. Informationen über Ortschaften und Krater des Ätna zu finden sind.
Des Weiteren stelle ich auf dieser Website unter der Rubrik "Reise- und Warnhinweise" wichtige Informationen und Links zusammen, die man vor einem Besuch des Ätna unbedingt lesen sollte bzw. die bei der Planung einer Reise in die Region rund um den Ätna besonders hilfreich sein können.


Ascheemissionen aus dem Südostkraterkomplex

Nach dem Ende der letzten eruptiven Episode des Südostkraterkomplexes am 28. April, kam es zunächst nur zu leichten Ascheemissionen aus dem Kollapskrater des Neuen Südostkraters. Ab dem 11. Mai ereigneten sich am Sattelschlot (SEC III) des Südostkraterkomplexes im Abstand von ca. 7 - 8 Stunden immer wieder sehr kurze eruptive Episoden. Dabei kam es lediglich zu milder strombolianischer Aktivität oder zu Emission von etwas Asche. Diese Episoden, die man als fehlgeschlagene Eruptionen bezeichnen kann, wurden von einem kurzen aber rapiden Anstieg des Tremors begleitet. Nach dem sich innerhalb einer Woche über 20 dieser kurzen Episoden ereignet hatten herrschte für ca. 14 Tagen Ruhe. Anschließend kam es in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder zu solchen kurzen und milden eruptiven Episoden. Gelegentlich wurde auch aus dem nordwestlichen Krater der Bocca Nuova etwas bräunliche Asche emittiert. Mitte Juni ereigneten sich am SEC III immer wieder mehrstündige Phasen milder strombolianischer Explosionen und Ende Juni kam es dann zu Aschefreisetzungen. In der letzten Juni-Woche nahm auch die seismische Aktivität am Ätna deutlich zu und konzentrierte sich vor allem auf die Südflanke wo sich Schwarmbeben ereigneten. Mitte Juli klangen die Erdbebenschwärme wieder ab. Nun zeigte sich in den Nächten schwacher Glutschein aus der Tiefe des an der oberen Ostflanke des Neuen Südostkraters gelegenen Kollapskraters. Dieser wurde jedoch nicht von eruptiver Aktivität sondern von aufsteigender Hitze verursacht.
Kleinere Kollapsereignisse im nordwestlichen Abschnitt der Bocca Nuova sorgten auch im August für sporadische und schwache Emissionen von bräunlicher Asche. Bei ruhiger Gasemission, die sich vor allem auf den Kollapsschlot der Voragine konzentrierte, war in den Nächten weiterhin leichter Glutschtein aus dem Kollapskrater des Neuen Südostkraters erkennbar. Im August und September ereigneten sich an der Süd- bzw. Südwestflanke des Ätna mehrere Erdbebenserien. Die meisten Beben hatten dabei Magnituden um 2, nur wenige erreichten Magnituden von bis zu 3. Seit dem 21. September kommt es am Südostkraterkomplex im Bereich des Sattelschlots zu kleinen Ascheemissionen.
Die letzte eruptive Episode des Ätna hatte am Abend des 26. April am Südostkraterkomplex eingesetzt. Damals begann aus dem südlichen Kraterrand des Sattelschlots Lava zu fließen. Der Lavastrom bewegte sich der Südflanke des Kegels hinab und schlug anschließend einen südöstlichen Kurs ein. Im Laufe der Nacht intensivierte sich die eruptive Aktivität und es kam am Sattelschlot zu moderaten strombolianischen Explosionen. Nach Mitternacht öffneten sich an der Nordflanke des Sattelschlotkegels zwei eruptive Spalten. Diese setzten einen Lavastrom frei der zunächst in nördliche Richtung floss. Von der nördlichen Basis des Südostkraterkomplexes aus expandierte er dann nach Nordosten bis in das Valle del Leone. Unterdessen bewegte sich der Lavastrom von der Südflanke des Kegels weiter in Richtung Valle del Bove und strömte ca. ein Drittel dem steilen westlichen Hang des Tals hinab. Am Morgen des 27. April dauerte die explosive Aktivität am Sattelschlot immer noch an und es wurde anhaltend dunkle Asche emittiert. Gegen Mittag ging die eruptive Aktivität dann immer mehr zurück und Abend war die eruptive Episode bereits wieder vorüber.

Dieses Webcam-Foto vom 21. September zeigt die Freisetzung einer kleiner braunen Aschewolke aus dem Südostkraterkomplex. Sie wird aus dem Bereich des Sattelschlots emittiert und vom Wind nach Osten getragen:
Ascheemission aus dem Bereich des Sattelschlots des Südostkraterkomplexes
Foto vom 21.09.17, 07:29:03 Uhr: Webcam des L.A.V.E. auf dem Schiena dell'Asino.

Zuvor hatte sich vom 19. bis 21. April am Sattelschlot des Südostkraterkomplexes eine überwiegend effusive eruptive Episode ereignet. Hierbei erfolgte die Lavafreisetzung aus drei Schloten an der Südflanke bzw. der Basis des Kegels. Dabei kollabierte ein Teil des südlichen Kraterrands des Sattelschlots und es entstand eine große Kerbe. Die Lava floß in zwei Teilströmen nach Ost/Südost und erreichte den westlichen Rand vom Valle del Bove. Von dort aus strömte sie in Form mehrerer Zungen bis auf die Talsohle des Valle del Bove auf ca. 1950 m Höhe.
Nur wenige Tage davor, am 13. April war es ebenfalls zu einer eruptiven Episode gekommen. Dabei setzte am Sattelschlot des Südostkraterkomplexes strombolianische Aktivität ein. Wenige Minuten später öffnete sich an seiner südlichen Basis und an seiner südlichen Flanke jeweils ein effusiver Schlot. Nach kurzer Zeit wurde dann ein dritter Schlot aktiv, der sich an der Südflanke des Kegels zwischen den beiden neuen Schloten öffnete. Während die beiden Schlote an der Flanke nur wenige Stunden aktiv waren und lediglich einige hundert Meter lange Lavaströme formten, setze der Schlot an der Basis einen gut genährten Lavastrom in östliche Richtung frei. Dieser erreichte den westlichen Rand des Valle del Bove. Von dort aus strömte er in Form von zwei bis drei Zungen dem steilen Hang hinab, kam jedoch nicht weiter als auf etwa halbe Höhe des Hangs voran. Schließlich ging die Emissionsrate langsam wieder zurück und am 15. April endete die Lavaförderung aus dem effusiven Schlot.

Die zweite eruptive Episode des Südostkraterkomplexes im Jahre 2017 hatte am 15. März begonnen. Sie wurde von einer deutlichen Verstärkung der zuvor nur sporadischen strombolianischen Aktivität des Sattelschlots eingeleitet. Bald setzte Lavaemission aus dem Schlot ein und ein Lavastrom bewegte sich auf dem gleichen südlichen Kurs wie der Lavastrom der letzten eruptiven Episode und erreichte den Monte Frumento Supino. Am 16. März öffnete sich ein neuer effusiver Schlot an der Südflanke des Kegels der einen Lavastrom in südöstliche Richtung förderte. Dieser erreichte in der Nacht auf den 17. März den steilen westlichen Rand des Valle del Bove und strömte anschließend in Form mehrerer Lavazungen den Hang in östliche Richtung hinab. Bei der Interaktion zwischen heißer Lava und dem Schnee kam es immer wieder zu phreatischen Explosionen. Bei einer dieser Explosionen wurden einige Beobachter leicht verletzt. Zunächst wurde auch deutlich mehr Asche aus dem Schlot freigesetzt als bei der ersten eruptiven Episode. Diese behinderte auch den Flugverkehr auf dem Flughafen von Catania.
Am 18. März endete die strombolianische Aktivität am Sattelschlot und die Förderung von Lava am effusiven Schlot ging am 21. März zurück. Der Lavastrom war nur noch in seinem obrsten Abschnitt aktiv. Allerdings verstärkte sich die Lavaemmision am Abend des 21. März wieder und ein neuer Strom bewegte sich in südliche Richtung. Er strömte zwischen dem Monte Frumento Supino und dem 2002-03 Kegel der Südflanke des Ätna hinab. Gleichzeitig bewegten sich mehrere Lavazungen in das Gebiet östlich des 2002-03 Kegels. Am 26. März endete die Lavaemission in östliche Richtung. Der Lavastrom an der Südflanke wurde dagegen weiterhin genährt und bewegte sich parallel zum 2002-Lavastrom in südwestliche Richtung wo er Anfang April ca. 2300 m hohes Gelände erreichte. Der ab ca. 2800 m Höhe teilweise in Tunneln fließende Strom bildete knapp unterhalb des Monte Frumento Supino ein sich überlappendes Lavafeld. Am 09. April endete die Lavaförderung vorübergehend, lebte am 10. April aber noch einmal deutlich auf. Dabei wurde ein neuer Lavastrom in südöstliche Richtung gefördert der den westlichen Rand des Valle del Bove erreichte. Diese Aktivität endete am 11. April.
Die erste eruptive Episode des Sattelschlots hatte am Abend des 27. Februars mit lebhafter strombolianischer Aktivität begonnen. Gleichzeitig begann ein Lavastrom den Schlot in südliche Richtung zu verlassen. Er expandierte langsam in das Gebiet zwischen dem nördlichen Rand des Monte Frumento Supino und dem 2002-03 Kegel und erreichte ca. 2700 m hohes Gelände. Durch die strombolianische Aktivität die sich anfangs in eine kleine Lavafontäne steigerte wuchs rasch ein neuer weithin sichtbarer pyroklastischer Kegel auf dem Grat zwischen altem und neuem Südostkraterkegel empor. Am Abend des 01. März endete die eruptive Aktivität plötzlich.
Zuvor war es an dem Schlot bereits seit dem 20. Januar zu strombolianischen Explosionen und Ascheemissionen gekommen. Diesen ging ein explosives Ereignis am Sattelschlot des Südostkraterkomplexes am 15.11.2016 voraus bei dem Asche und heiße Blöcke alten Materials ausgeworfen wurden. Der eruptiven Episode wurde von wochenlanger erhöhter seismischer Aktivität eingeleitet die durch Schwarmbeben an der südlichen und östlichen Flanke des Bergs charakterisiert war.
Ein seit August 2016 vorhandener Kollapsschlot in der Voragine setzte die kräftige Emission von heißem Gas, das in den Nächten durch leichten Glutschein aus der Tiefe illuminiert wurde, auch im Februar 2017 fort.
Zuvor war es im Oktober nach einem explosiven Ereignis in der Bocca Nuova zu deutlichem Kollaps des dortigen Kraterbodens gekommen.
Die letzte eruptive Aktivität des Ätna hat vom 17. bis 25. Mai 2016 stattgefunden. Dabei kam es zu mehreren heftigen eruptiven Episoden in der Voragine. Sie wurden von strombolianischer Aktivität im Nordostkrater eingeleitet und waren von der Bildung effusiver Spalten an der oberen Ostflanke bzw. Nordflanke des Ätna begleitet. Dabei wurde Lava in das Valle del Bove gefördert. Durch die paroxysmale Aktivität in der Voragine wurde auch die Bocca Nuova bis zum Kraterrand mit Lava gefüllt. Diese trat über und strömte der Westflanke des Ätna hinab. Auch an einer Fraktur an der Südostflanke der Voragine trat vorübergehend Lava aus. Bemerkenswert war die Bildung einer großen Fraktur die die Gipfelkrater von Nord nach Süd/Südost durchzog, wodurch es zu starken morphologischen Veränderungen am Nordostkrater, sowie zur Blockierung seines Schlots kam.

Im Jahre 2015 war der Ätna zunächst zwischen dem 31. Januar und 02. Februar sehr aktiv. Eine eruptive Episode des Neuen Südostkraters generierte neben Ascheemissionen und strombolianischer Aktivität aus einem Schlot auf dem Grat zwischen den beiden Südostkraterkegeln auch einen Lavastrom der sich der Südwestflanke des Ätna bis auf ca. 2000 m Höhe hinab ergoss.
Eine zweite eruptive Episode des Neuen Südostkraters dauerte vom 13. - 16. Mai 2015. Sie war durch anhaltende strombolianische Aktivität am Gipfel, sowie durch Freisetzung eines Lavastroms aus seiner nordöstlichen Flanke charakterisiert. Der relativ gut genährte Lavastrom bewegte sich zunächst nach Nordosten in Richtung Valle del Bove, dann nach Osten wo er den Monte Simone südlich und nördlich umströmte und schließlich das ca. 1700 m hohe Gelände westlich des Rocce Musarra erreichte.
Nach einer längeren Ruhepause setzte Ende Oktober 2015 strombolianische Aktivität in der Voragine ein. Diese war aber meist sporadisch und moderat, gipfelte allerdings am 03. Dezember in eine relativ starke eruptive Phase. Dabei ereigneten sich in der Voragine binnen 48 Stunden vier kurze, aber sehr heftige eruptive Episoden (Paroxysmen). Diese waren charakterisiert durch die Freisetzung von bis zu 1000 m hohen Lavafontänen, verbunden mit der Emission einer Säule aus Gas, Asche und Lapilli die eine Höhe von 10 Kilometern erreichte. Beim ersten Ereignis ging in vielen Regionen Nordostsiziliens, sowie in Kalabrien Asche nieder. Nach den vier Paroxysmen wurde am 06. Dezember der Neue Südostkrater aktiv. An seiner oberen Ostflanke kam es zu anhaltender strombolianischer Aktivität, sowie zur Förderung von Lava. Der größte Strom ergoss sich in südöstliche Richtung in das Valle del Bove. Am 08. Dezember 2015 endete dort die eruptive Aktivität, jedoch begann zeitgleich eine mehrtägige seismische Krise an der Nordostflanke des Ätna, im Raum Piano Provenzana - Piano Pernicana. Dabei ereigneten sich innerhalb von wenigen Stunden über 40 Erdbeben, wobei das stärkste eine Magnitude von 3.8 erreichte. Bis zum 15. Dezember kam es am Nordostkrater noch zu stärkeren Ascheemissionen, dann klang die Aktivität langsam aus.

Im Jahre 2014 kam es zunächst zu mehreren länger andauernden eruptiven Episoden des Neuen Südostkraters. Dabei wurden Lavaströme in das Valle del Bove freigesetzt und am Gipfel des Neuen Südostkraters kam es zu meist moderater strombolianischer Aktivität. Diese Episoden fanden vom Januar bis April, sowie im Juni statt. Während der ersten eruptiven Episode ereignete sich am 11. Februar eine spektakuläre Hangrutschung an der Ostflanke des Neuen Südostkraterkegels. Diese war mit der Freisetzung einer heißen Gerölllawine verbunden die in ihrem Verhalten und Aussehen einem pyroklastischen Strom glich.
Am 05. Juli 2014 kam es an der oberen Ostflanke des Ätna, an der Basis des Nordostkraters auf ca. 3000 m Höhe, zu einer Eruption. Dabei bildeten sich zunächst um zwei eruptive Schlote kleine Schlackenkegel die strombolianisch aktiv waren. Bis zum 02. August öffneten sich ein wenig nördlich dieser Schlackenkegel zwei weitere Schlote. Hier kam es zu intensiven strombolianischen Explosionen die einen neuen pyroklastischen Kegel bildeten. Daneben wurde aus der eruptiven Spalte immer wieder Lava freigesetzt die in Form kurzer, sich überlappender Ströme nach Ost/Nordost in das Valle del Leone, nordwestlich des großen Tals Valle del Bove, strömte. Am 09. August endete die eruptive Aktivität und wechselte zum Neuen Südostkrater. Diese eruptive Episode dauerte bis zum 15. August 2014 und war durch strombolianische Explosionen am Gipfel des Kraters, sowie durch die Freisetzung eines Lavastroms an seiner oberen Ostflanke charakterisiert. Der Lavastrom erreichte dabei eine Länge von bis zu drei Kilometer und ergoss sich in das unbewohnte Tal Valle del Bove.
Am Abend des 28. Dezember erwachte der Neuen Südostkrater das letzte Mal in 2014. Eine kurze, aber heftige eruptive Episode (Paroxysmus) setzte Lavafontänen frei und generierte eine Eruptionssäule. Diese sorgte für Ascheregen bis zur Ostküste Siziliens. Außerdem wurden mehrere Lavaströme emittiert die sich zum einen von der Ostflanke des Neuen Südostkraterkegels nach Nordosten bis auf die Talsohle des Valle del Bove ergossen und zum anderen vom Gebiet zwischen altem und neuem Südostkrater aus nach Westen auf die obere West-/Südwestflanke des Ätna flossen.

Im Jahre 2013 war der Neue Südostkrater allerdings deutlich aktiver, wobei die eruptiven Episoden meist sehr kurz und äußerst heftig ausfielen (Paroxysmen). Insgesamt ereigneten sich 21 eruptive Episoden. Nur die letzten beiden waren länger andauernd und dafür weniger intensiv. Die Ereignisse in den Monaten zuvor waren deutlich heftiger, aber auch kürzer und ähnelten in ihrem Ablauf den Paroxysmen des Neuen Südostkraters wie sie bereits in den Jahren 2011 und 2012 auftraten. Sie waren durch hunderte Meter hohe Lavafontänen, der Entwicklung einer kilometerhohen Eruptionssäule verbunden mit Asche- bzw. Lapilliregen, sowie der Freisetzung kurzer Lavaströme in östliche und südliche Richtung verbunden. Der stärkste Paroxysmus dieser Serie hatte sich am 23. November 2013 ereignet. Dabei wurde neben einer bis zu 1000 m hohen Lavafontäne auch viel pyroklastisches Material freigesetzt; bis zu 20 Zentimeter große Lavabrocken beschädigten Autos an der Nordostflanke des Bergs und Asche wurde bis nach Taormina und Kalabrien getragen.

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